Lesen. Drei echte Feeds kommen herein. Sieben Geräte melden in drei Formaten.
Mittag. Die Summe klettert von 32,0 auf 39,8 MW.
Grenze. 38,88 MW sind erlaubt. Die Kreis-Regel schlägt an.
Schreiben. Der Wächter lässt ein Kommando durch: laden. Nicht drosseln.
Voll. Erst jetzt wird gedrosselt. FIRMS meldet Feuer, der Not-Aus wartet.
Log. Jedes Kommando steht als Zeile drin. Nichts wird überschrieben.
Kein Dashboard, sondern das Nervensystem darunter: wer liest, wer schreibt, und was der Wächter durchlässt.
Beat 1 von 6
Schema in sechs Schritten. Erstens: Open-Meteo, aWATTar und NASA FIRMS liefern echte Daten. Drei simulierte Parks melden über sieben Wechselrichter in den Herstellerformaten A, B und C. Die Normalisierung macht daraus ein Format. Zweitens: zur Mittagszeit steigt die Summe des Kreises von 32,0 auf 39,8 Megawatt. Drittens: die Netzgrenze liegt bei 38,88 Megawatt, die Kreis-Regel schlägt an. Viertens: der Wächter prüft und lässt ein einziges Kommando durch, den Speicher zu laden. Gedrosselt wird noch nicht. Fünftens: der Speicher erreicht 95 Prozent, seinen erlaubten Höchststand. Erst jetzt wird gedrosselt. Gleichzeitig meldet FIRMS ein Feuer, der Not-Aus wartet auf eine Bestätigung und löst nicht von selbst aus. Sechstens: jedes Kommando liegt als Zeile im Ereignisstrom, der nur wächst und nie überschrieben wird.
Monitoring-Simulation mit echten Inputs
Drei simulierte Solarparks, gespeist mit echten Wetter-, Preis- und Feuerdaten. Aus einer Anzeige, die nur liest, wird ein System, das eingreifen darf.
An der A9 stehen Module über Ackerflächen, teils mit Weidetieren. Genutzt wird nicht nur die Sonne, sondern auch der Schatten.
Eine Stellenanzeige als Anlass
Gesucht war jemand, der einen Prototypen allein produktiv macht. Schreibzugriffe, ein Datenmodell über mehrere Herstellersysteme, automatisierte Abläufe. Genau das ist hier der Bauplan.